Alt wie ’ne Kuh – Bumerang-Ferse

Was das Stricken angeht, insbesondere das von Socken, bin ich schon lange im Geschäft. Socken in ziemlich vielen Formen und Größen kann ich quasi im Schlaf. Ich hatte sie schon gezopft, geringelt, mit Jaquard- oder Lochmuster. Aber immer mit der Ferse mit dem klassischen dreiteiligen Käppchen, das ich damals vor Urzeiten gelernt habe. Und trotz aller Erfahrung tauchten immer mal wieder diese unschönen Löcher beim Übergang auf.

Nachdem mich aber letztens beim Browsen in der Buchabteilung des Handarbeitsgroßealers wirklich schöne (und schrecklich schwere anspruchsvolle) Anleitungen für wärmende Fußbekleidung zum Kauf des entprechenden Buches überredet haben,  kam ich mir damit dann doch etwas minderbemittelt vor. Und hab mich jetzt, bevor ich mich an die echten Aufgaben mache, hingesetzt, um endlich mal die Ferse mit den verkürzten Reihen oder Bumerangferse zu kapieren. Und siehe da: es geht.

Alter Hund, neue Tricks? Jederzeit.

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2 Responses to Alt wie ’ne Kuh – Bumerang-Ferse

  1. Frau-Irgendwas-ist-immer sagt:

    Mal unabhängig vom Socken stricken – ist der Handarbeitsgroßdealer zu empfehlen?
    Ich gehöre, rein handarbeitstechnisch, eher zur Stickfraktion und nein, Socken habe ich noch nie gestrickt, aber schon mal einen ganzen Pullover. (Vor gefühlten 100 Jahren.)

  2. Simone Jugel sagt:

    Gestickt hab ich das letzte Mal in der Schule, ebenfalls vor gefühlten 100 Jahren. Und ob der Dealer dafür die beste Adresse ist, kann ich ich nicht beurteilen. Allerdings haben sie Stickgarn und -zubehör. Wie sie auch von allem anderen, was mit Handarbeiten und Basteln zu tun hat, was haben. Besonders viel zu Basteleien und Malbedarf. Keine Stoffe. Insgesamt geht das Angebot mehr in die Breite als in die Tiefe, denke ich.

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