Rettich auf koreanisch

Ein Schlag, und es ist Herbst. Während das Kind sich jauchzend auf die Kastanien stürzt, wird mir langsam kalt. Zeit zum einheizen. Das geht auch mit Rohkost, jedenfalls, wenn sie koreanisch ist.

Einen weißen Rettich in feine Stifte zerlegen. Mit dem Saft von zwei Zitronen mischen, dazu kommt ein Teelöffel feingehackte Petersilie und zwei durchgepresste Knoblauchzehen. Zum Abschluss einen halben Teelöffel Salz, zwei Teelöffel Zucker und einen Esslöffel Chilipaste dazugeben. Gut mischen, fertig.

Vorsicht, scharf!

Die Chilipaste (Gochujang) ist die, die man immer in den roten Plastikbehältern im Asienladen sieht. Keine Angst vor der großen Packung, die hält ewig. Man kann aber für den Hausgebrauch auch schnell was selber rühren. Dazu einen Esslöffel Chilipulver mit einem Esslöffel Zucker un vier Esslöffeln heller Sojasoße verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat, dann ca. drei Knoblauchzehen dazupressen. Die Konsistenz ist dann zwar nicht pastig, sondern dickflüssig (jedenfalls bei mir), aber das schadet nicht.

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3 Responses to Rettich auf koreanisch

  1. Scot sagt:

    Sieht ja lecker aus. Wann werden wir wieder zu einem koreanischen Essen eingeladen? Ist ja fast wieder Silvester und so …

  2. Simone Jugel sagt:

    Haben wir dann gestern abgehakt, oder? 🙂

  3. Helva sagt:

    Danke für das originelle Rezept 🙂

    Ich habe hier nämlich noch von der letzten Biokiste einen schwarzen Rettich liegen…ich nehme an, damit wirds auch gehen 🙂

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