Sylvester und Neujahr bei Kochs

Eine unserer Regeln lautet: Solange dem Kleinen Mann was dran liegt, geh ich Weihnachten nicht arbeiten. Wenn man das ganze Jahr über kein Geld verdient hat, holt man es in der letzten Woche auch nicht rein. Nach der bereits erwähnten Standardgans bei den Schwiegereltern ging es dann in den Urlaub ins Land der Ahnen der Besten Blondine.

McPom in Reinkultur. Auf das Tempo muß ich erstmal runterkommen.

Wir redeten am Stall über Hühner, der Bauer sagte nur: „Such Dir eins aus.“ und da stand dann unser Neujahrsessen.

Eigentlich sollte der Kleine Mann wenigstens dabei sein, um nicht nur theoretisch zu wissen, wo das Essen herkommt. Aber der hat lieber mit Kindern als mit Tieren gespielt. Und zum Schlachten zwingen wollte ich ihn nicht.

Er sah besser aus, als er schmeckte, trotz der 5 Monate auf dem Land (im Gegensatz zu 38 Tagen im Supermarkt) taugte er eher als Suppenhuhn. Etwas zäh, aber geschmacklich sehr gut.

Und zwischendurch haben wir Silvester die Familie allein gelassen und ein bißchen mit den Sterneköchen gespielt.

PS: Köche stoßen dann übrigens so gegen halb eins an, um 12 haben sie meist zu tun.

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2 Responses to Sylvester und Neujahr bei Kochs

  1. Christian sagt:

    Das Landleben ist halt hart. Der Bauer ist sicher auch zäher als der Städter 😉

  2. Der Koch sagt sagt:

    Dafür gelierte die Brühe wenigstens noch. Man muß sich nur daran gewöhnen, das das Schlachten so 2 Stündchen dauert, mit nem Bierchen und ein paar Zigaretten zwischendurch. Nicht so hektisch wie in der Küche. Okay, war auch mein erster Hahn seit fast dreißig Jahren.

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