Des Traumfängers erster Teil

Ein Anlass zur Freude ist ja nicht gerade, wenn das Kind abends nach einem aufregenden Tag nicht einschlafen möchte, weil es Angst vor unheimlichen Träumen hat. Dazu meinte sie, sie brauche einen Traumfänger. Jetzt sofort. Worauf ich (zum wiederholten Male) darauf hinwies, dass ich nicht Harry Potter sei und demzufolge das Gewünschte nicht einfach herbeizaubern könne. Sie darauf, dass wir dann morgen einen kaufen müssten. Hm, meinte ich dann wieder, dass ich gehört hätte, dass die viel besser funktionieren, wenn man sie selber baut. Große Augen. Leise Frage, ob Mama das denn auch könne. Klar, sage ich (die leisen Warnzeichen im Hinterkopf rigoros zum Schweigen singend). Das findet das Kind klasse und schläft beruhigt ein.

So ähnlich vorgestern passiert. Jetzt sitz ich da mit meiner großen Klappe und den zwei linken Händen. Erste Recherche im Netz ergab, dass die Geräte nicht unbedingt rund sein müssen. Rechteckig oder gar dreieckig geht auch. Ober man vielleicht aus Essstäbchen…?

Gedacht, versucht, und siehe da, nach nur drei Knoten in den Fingern haben wir einen Rahmen. Der wird jetzt umwickelt. In Pink, ist klar.

 

Und Fortschritt dann demnächst. Aber es zeichnet sich jetzt schon ab, dass das Ergebnis mit dem indianischen Original aus Holz und Naturprodukten schon rein farblich nichts mehr zu tun haben wird.

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5 Responses to Des Traumfängers erster Teil

  1. Clara sagt:

    Frau Suppenklar hatte neulich auch damit zu kämpfen. 🙂
    http://suppenklar.blogspot.com/2011/10/traumfanger.html

  2. Frau-Irgendwas-ist-immer sagt:

    Klasse, der Traumfänger ist dann so persönlich und einzigartig das er garantiert hilft.
    Hoffentlich gibt es in der Familie nicht noch mehr Menschen die so ein Hilfsmittel benötigen … könnte in Arbeit ausarten. 😉

  3. Simone Jugel sagt:

    Der ist ja auch klasse. Damit kann mann dann auch noch kuscheln, wenn gar nichts mehr geht. 🙂 Danke für den Tipp!

  4. Simone Jugel sagt:

    Können Sie hellsehen? Heute morgen bestellte die uns allen bekannte Frau Stevenson ihr persönliches Exemplar. Ich finde das sehr mutig von ihr, sie weiss ja noch nicht, wie das Ergebnis des Prototyps aussehen wird. 🙂

  5. Liebe Simone, der Anfang sieht doch schon wunderbar aus. Und ich denke auch, dass es egal ist, wie so ein Traumfänger aussieht, weil es am Ende doch wieder ein „Kümmer Dich und hilf mir!“ ist, etwas das Eltern für Ihre Kinder tun, damit sie besser mit ihren Ängsten umgehen können. Erziehung ist doch auch für uns leichter, wenn wir es mit Kreativität verpacken können ;).

    Liebe Grüße 😀
    Frau Suppenklar

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