Brot: sowas wie Baguette

Schule hat begonnen! Mit diesem wahlweise aufatmendem oder bedauernden Seufzer starten wir in die nächste Runde. Vermutlich, wenn alles so läuft, wir uns das erhoffen, wird Frau Stevenson demnächst interessantes zum Thema Einkochen zu berichten haben. Sowas wie Marmelade. Die braucht natürlich „was drunter“, denn die schmeckt nicht mal in der allergrößten Not ohne „Drunter“, also Brot. Das ist nicht wirklich mein Spezialgebiet, aber irgendwo muss man ja anfangen.

Genommen habe ich: knappe 700 Gramm gemischtes Mehl (Dinkelvollkorn, Weizenvollkorn und das normale Weisse; die Reste mussten einfach weg), etwa einen halber Liter  warmes Wasser, einen Teelöffel Zucker, knapp zwei Teelöffel Salz und einen Würfel Hefe.

Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken und da die Hefe reinbröseln. Den Zucker dazu und mit etwas vom Wasser und vom umliegenden Mehl eine Pampe zum Vorteil rühren. Der darf eine Viertelstunde Blasen werfen. Danach das Salz aufs Mehl streuen und alles zum Teig kneten, dabei nach und nach das Wasser zugeben. Vermutlich braucht man das Wasser nicht ganz. Geknetet wir mit der Hand oder mit den Knethaken vom Mixer, je nach Laune.

 

Den Teig zugedeckt warmstellen und mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Danach durchkneten und teilen, in längliche Fladen ausrollen, die dann aufrollen und auf dem Blech nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Danach bei 220° eine knappe halbe Stunde backen. Und jetzt, Frau Stevenson, warte ich auf’s Süße oben drauf!

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3 Responses to Brot: sowas wie Baguette

  1. Der Koch sagt sagt:

    Ein Marmeladenbattle?
    Aber gerne
    Resistance is Futile
    Wann und wo?

  2. Sabine Stevenson sagt:

    Die Süsse kommt noch, keine Angst….ich darf ich nicht zuviel verraten. Aber ich arbeite dran.

    Und, lieber Koch – ein battle mit Dir mache ich nur in Sachen amerikanischer Küche. Man will ja wenigstens mal den Hauch einer Chance haben…

  3. Der Koch sagt sagt:

    Das versuchst Du auch nur weil Du genau weißt, das ich noch nie drüben war. Und wahrscheinlich auch in diesem Leben nicht mehr dorthin komme.
    Da wäre ich so authentisch wie die Libanesen, die die Pizza liefern

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