Ein Traum in Rosa muss gehen. Schade.

Es ist ja so, in einem Haus kommt man nie zur Ruhe – wenn man meint, man sei gerade fertig, dann fängt man am anderen Ende wieder an. Und kaum, dass der Keller jetzt endlich fertig ist, geht es auch schon im Zimmer von Kind Nummer Eins weiter.

Eigentlich sollte der Traum in Pink und Rosa ja schon im Frühjahr weichen, aber wie das immer so ist, alles, was nicht wirklich dringend ist, wird gerne mal verschoben. Aber mittlerweile, so sagt sie, bekommt sie in einem rosa Zimmer Albträume. Nur für das Protokoll – sie wollte damals unbedingt diese Farbkombination. Aber zugegebenermaßen ist das auch schon 5 Jahre her.

Also: Alles, was jetzt pink ist, wird dunkelrot und alles, was in diesem zarten Rosé gestrichen ist, wird in Richtung dunkles Weiß gehen. Die Vorhänge werden durch rote Rollos/Holzjalousien ersetzt. In die Ecke kommt ein roter Sitzsack als Leseecke. Der Schreibtisch wird mit einem Ordnungssystem ausgestattet und über die Lampensituation ist sich meine Tochter noch nicht einig, aber wir arbeiten mit Hochdruck dran.

Außerdem hat das Kind noch hoch und heilig versprochen, wenn das Zimmer endlich eine ordentliche Farbe hat, dann, ja dann würde sie auch immer aufräumen. Nun ja, das bleibt abzuwarten.

So, dann machen wir uns mal an die Arbeit, bevor sie auf die Idee kommt, ihre Gruft ihr Zimmer in schwarz haben zu wollen. Das Ergebnis wird dann in hoffentlich einer Woche hier zu sehen sein.

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6 Responses to Ein Traum in Rosa muss gehen. Schade.

  1. soundray sagt:

    Irgendwie bin ich nicht überzeugt, dass dunkelrot gegen Alpträume hilft… 🙂

  2. Christian sagt:

    Innen macht man doch im Winter 😉
    Ihr müsst erst mal das zweite Gartenprojekt des Jahres machen (bitte bitte). Sonst kommt hier doch alles durcheinander.

  3. Sabine Stevenson sagt:

    Ich arbeite dran, ganzganz bestimmt:-) Es wird noch, ich hab heute erst mit dem Autor drüber geredet:-)

  4. steakhouse sagt:

    Als ich damals einen Dachausbau über meinem Zimmer bekam (mehr Platz, mehr Stauraum und endlich nicht mehr das kleinste Zimmer), habe ich meinen Eltern glaube ich das gleiche versprochen. Und ich bin mir ganz sicher: Der Vorsatz dafür war auch vorhanden. Der Geist war willig, aber aus irgendeinem Grund hat der Wille die Zeit nach dem Ausbau damals nicht ohne weiteres überstanden. Die zwischen den Zeilen geäußerte Befürchtung halte ich daher für nicht ganz unbegründet.

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