Ein Arbeitszimmer für den Autor – Teil 17: „Die restlichen hinteren Regale“

Inzwischen zeigen sich die ersten Leser besorgt: Ja, bei diesem Tempo werden wir doch nie fertig! Tatsächlich ist das Zimmer in Wirklichkeit (fast) so weit. Allein, die Betreiberinnen dieses Blogs zeigen sich aus unverständlichen Gründen unwillig, einige Wochen lang nur über das Arbeitszimmer zu berichten. Pft.

Immerhin schließen wir heute die Regale an der hinteren Wand ab, das vorletzte große Objekt. Wie im Achteck opfern wir dabei für eine schlichte Bauweise etwas Platz und verstecken den Kabelschacht in der Ecke im Winkel zwischen zwei Einheiten. Der große Abstand hier zwischen dem Schreibtisch und dem untersten Regal ist dem Drucker-Scanner-Kombi-Gerät geschuldet, dessen Deckel nach oben aufgeht.

 

Auch beim linken Modul gibt es eine Besonderheit: Der Abstand zwischen dem untersten Regal und der Tischplatte ist gerade groß genug für eine Steckdosenleiste, die bei Bedarf herausgezogen wird. Auch ein Ethernetkabel kann man hier verstauen. Früher wäre das für LAN-Parties gewesen, heute für diverse Ladegeräte. Diese wohnen auf dem Regal direkt dadrüber statt wie bislang, äh, irgendwo.

Das ganz oberste Regal lässt genug Platz zur Decke für Aktenordner,von denen wir viel zu viele haben. Die einzelnen Module werden also zusammengebaut und gestrichen und aufgestellt und festgedübelt und fertig.

Jetzt bleibt noch ein Problem: Wie schließen wir die Lücke zwischen den Regalen über den Welteroberungstisch und die an der hinteren Wand?

Mit solchen Brüchen zwischen den Regalen haben wir im Hause Stevenson von anderen Projekten her einige Erfahrung. Meist läuft das so ab, dass Frau Lostinabadbook irgendwann vorbeikommt und etwas in der Art sagt wie „da fehlt noch was“, weswegen wir informell auch von der „Simone’schen Lücke“ sprechen.

Die bevorzugte Lösung besteht darin, kleine, grob dreieckige Regale einzubauen. Wirklich schwer ist das nicht: Der Trick besteht darin, zuerst Pappschablonen anzufertigen statt das Holz direkt zuschneiden zu wollen. Das lernt man auf die harte Tour.

Hier setzen wird allerdings nur zwei Regale ein, einmal ganz oben und einmal ganz unten. Dazwischen hängen wir Kabel aller Art, denn auch das Chaos habe ich endgültig satt.

Wer aufgepasst hat, wird sich fragen, warum zwischen den Regalen an der hinteren Wand und den Nachtdienstregalen an der rechten Wand ein großes Stück Wand frei geblieben ist. Da kommt ein Druck in einem Rahmen hin, was wir aber später zusammen mit den ganzen anderen Bildern besprechen. Zuerst ist unser letztes großes Objekt an der Reihe: Der Kinderschreibtisch.

Fortsetzung hier

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein. Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

2 Responses to Ein Arbeitszimmer für den Autor – Teil 17: „Die restlichen hinteren Regale“

  1. Christian sagt:

    Ich muss sagen, dass ich das Tempo eigentlich ganz ordentlich finde für ein „nebenher“ Projekt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Copy This Password *

* Type Or Paste Password Here *