Ein Arbeitszimmer für den Autor – Teil 13: Das letzte Tisch-Stück (und der Schlitz)

Nach dem Welteroberungstisch und dem Sehr Großen Tisch ist unser letztes Stück Platte etwas langweilig: Der Utility Table (UT), unter dem die Kabel im Haus zusammenlaufen, der NAS abgestellt wird und überhaupt der ganze Kram hinkommt, den man braucht, aber nicht sehen will. In der Skizze hatte er den Buchstaben G bekommen:

Die letzte Tischplatte G in der Skizze

Tatsächlich ist der UT so langweilig, dass ich ganz vergessen habe, während des Bauens davon Fotos zu machen. Oops. Die Bilder stammen daher von dem nächsten Schritt, bei dem wir schon die Oberfläche mit meinem Freund Wolf dem Elektrohobel glatt gemacht haben.

Eingebaut und schon abgehobelt. Man bemerke die Späne.

Die Ecke ist eigentlich ideal für die Hardware, denn dort ist es zwar kühl — eine Außenwand und weit weg von der Heizung. Zudem –

Scot, warum ist da ein Loch in der Tischplatte?

– bitte?

In der Tischplatte des UT, also dem G-Tisch oder wie Du es auch immer nennst. Da ist ein Loch. Sieht fast aus wie ein Schlitz.

Schlitz? Äh. Nein, tut mir Leid, ich sehe da keinen Schlitz …

Doch. Ganz deutlich eigentlich, etwas auf der rechten Seite. Sieht aus, als wären die Ränder so gar schon angestrichen.

In einer Nahaufnahme mit Kabellöchern, und, äh, dem Schlitz.

Ach so, der Schlitz. Ja, das (Räusper), das ist eine komische Sache. Ursprünglich hatte ich vor, die Kabel für das Intranet von unten durch den Tisch zum Switch zu führen, der dann oben hinter Glas im Regel stehen würde, hinter Glas, aber gut belüftet, mit blinkenden Lichtern und so. Allerdings stellte sich heraus, dass die ganze Sache gewesen wäre und dass der UT ohnehin perfekt für den Drucker ist. Daher ist jetzt der Switch an der Unterseite der Tischplatte montiert.

Und Du hast einen Schlitz in der Tischplatte.

Nun ja –

Sieht so richtig spitze aus. Willst du ihn nicht stopfen?

Eigentlich nicht. Erstens sieht ihn niemand, weil der Drucker da drüber steht. Zweitens hilft er bei der Kühlung des Switches, und da das ein passiv gekühltes Gerät ohne Lüfter ist, kann es gar nicht genug Löcher geben. Außerdem habe ich die Idee mit den Kabeln nicht komplett aufgegeben.

Suuuper.

Wie auch immer — jetzt kommt der nächste Schritt: Die ganzen Tischplatten müssen abgehobelt, abgeschliffen, lasiert und dann mit Klarlack versiegelt werden.

Fortsetzung hier

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7 Responses to Ein Arbeitszimmer für den Autor – Teil 13: Das letzte Tisch-Stück (und der Schlitz)

  1. öhm, ist etwas peinlich zu fragen, weil ich sonst Respekt vor Deiner Handwerkskunst habe: Sehe da jede Menge Sägespäne auf den Elektrogeräten. Ich deck sowas gern ab (Müllbeutel + Malerkrepp/Ducktape an die Wand) bzw. packe es ein. Die Reinungsarbeiten sind irre mühsam und Sägespäne aus einem Lüftungsschacht rauszubekommen … klappt auch kaum mit Staubsauger… ?

    • Scot sagt:

      Da war außer den Kabeln nur ein Switch, den ich wegen der Wärme bewusst nicht abgedeckt habe (passiv gekühlt) — aber ja, ich habe in periodischen Abständen das Ding mit dem Staubsauger zur Vorsicht ausgeräumt. Die meisten Hobelspäne sind so groß, dass sie nicht gut durch die Lüftungsschlitze passen und unter dem Tisch war es (trotz des Schlitzes) auch nicht so schlimm. Aber nervös war ich auch.

  2. Wolf sagt:

    Zuerst ein großes Lob für diese Spaßig zu lesende Heimwerkerreihe. Hab selber Lust bekommen…

    Jetzt die Kritik:
    Der Link zu dem Elektrohobel funktioniert nicht, da hat sich ein HTML tag eingeschlichen
    Hier der funktionierende:

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