Zu Besuch in der Künstlerküche

Besitzer: Constanze und Dirk
Seit: 2006
Wo: Irgendwo in Berlin

Über Constanzes Bad und das Zimmer Ihrer Tochter Emilie hatte ich ja schon mal geschrieben.

Aber was mich damals als erstes gepackt hat, war ihre Küche. Ich weiß auch ehrlich gar nicht, wo ich beim Beschreiben anfangen und wo ich aufhören soll. Eigentlich sollte ich gar nichts dazu schreiben und sie einfach nur wirken lassen.

Wenn ich den Raum aber  mit zwei Worten beschreiben sollte, dann sind es diese beiden: gemütlich und rot.

 

 

 

 

Gemütlich schon alleine wegen dem Sofa, man sitzt darauf wie Gott in Frankreich und will gar nicht mehr aufstehen. Und hat den Blich auf die Kochzeile. Von oben hängen Töpfe, alles steht in Reichweite und ich möchte bitte auch so eine „Naturarbeitsplatte“, die so wirkt, wie gerade aus dem Wald geholt und bearbeitet. Rot, nun ja, das ist offensichtlich, denke ich mal.

 

Hinter der Glaswand ist übrigens ein behinderten gerechtes Badezimmer, in dem im Winter auch gerne mal alles steht, was draussen keinen Frost abbekommen darf. Obwohl die Küche selbst kein Fenster hat, kommt durch die Glasbauwand sehr viel Licht durch und verhindert, dass sie dunkel wirkt.

 

Die Kaffeemaschine ist ein wirkliches Goldstück – ich habe keine Ahnung, wo genau sie her ist, aber der Kaffee daraus ist baristamade-like.

 

 

Wenn man auf der Couch sitzt, sieht man übrigens diese Tür kaum, zwar hängt da irgendwo in der Mitte der Wand eine Klinke rum, aber das es danach noch in andere Zimmer – das Atelier –  weitergeht, das merkt man erst, wenn irgendjemand die Tür aufmacht.

Das Gefühl, das man hat, wenn man hier bei Kaffee und Kuchen sitzt, hat was vom Puppenstubenland gepaart mit unglaublicher Lebensfreude. Ja, es gibt übersichtlichere Küchen, aber wenige, in denen man auch nach einer halben Stunde immer noch neue Dinge entdeckt. Aus einer und der selben Position.

Und beim Schreiben habe ich gerade den Gedanken bekommen, dass mir doch noch was gefehlt hat, als ich da war – der Napfkuchen auf dem Tisch. Den werd ich das nächste Mal mitbringen und dann werde ich wieder in das Wunderland „Küche Constanze“ abtauchen.

 

Wie würdest Du den Stil Deiner Küche beschreiben?
Wohl am ehesten persönlich, weil er unseren Bedürfnissen entsprechen muß.

Seit wann hast Du sie?
Seit gut 5 Jahren

Selbst designt, designen lassen oder eine Mischung aus beidem?
Alle Ideen haben wir entwickelt, bei der Ausführung hatte wir Hilfe

Was gefällt Dir an Deiner Küche am besten?
Sie ist groß, mit Platz für eine große Runde am Esstisch. Im Sommer ist der Ausgang zum Hofgarten perfekt. Man kann eben mal frische Kräuter aus dem Garten holen, und das mitten in Berlin…

Was ist Dir generell in einer Küche am wichtigsten?
Gute Bedingungen zum Kochen und für Geselligkeit, und zwar beides gleichzeitig.

Wenn Du könntest, wie Du wolltest, was würdest Du Dir für Deine Küche noch anschaffen?
Einen großen Wintergarten anbauen für die Orangenbäumchen und den Oleander im Winter.

Wie sieht für Dich das perfekte selbst gekochte Essen aus?
Frisch zubereitet aus frischen Zutaten, leicht und es soll nach dem schmecken, was es ist

Was hast Du gestern gekocht?
Noch ist Spargelsaison – natürlich Spargel mit neuen Kartoffeln

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3 Responses to Zu Besuch in der Künstlerküche

  1. tanteepa sagt:

    Hach sieht die Küche gemütlich aus. Ich stell mir direkt vor wie gemütlich es wäre im Winter bei einem Kakao und Keksen dort zu sitzen, Weihnachtsmusik im Hintergrund, zwei Katzen spielen mit einem Wollknäuel und dann fehlt eigentlich nur noch der Guss- oder Kachelofen in dem das Feuer leise knistert. Schöne heile Welt 😉

  2. Simone Jugel sagt:

    Hey, dagegen sieht sogar meine Kaffeemaschine klein aus 🙂 Ich finde den Mix aus Kronleuchter, Biedermeier, Knallrot und Glasbausteinen super.

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