12 von 12 im… Wie bitte? September?

Entschuldigung für die Verspätung. Der Sommer kam dazwischen.

Die Rückblicke der anderen auf den 12. gibt es wie immer bei Caro.

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12 von 12 im Mai 2014

Dieses Mal wieder als Gemeinschaftsprojekt von Frau Jugel und mir. Hauptsächlich, weil ich die 12 von 12 fast verbaselt hätte. Aber so haben wir wieder das heitere Bilderraten, von wem wohl welche Bilder sind.

Wer noch mehr sehen will, der schaut sich die immer länger werdende Liste bei Frau Kännchen an.

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Ein Mülltonnenbehälter für die Schönste Germanin

Ganz vorne am Garten, direkt neben dem Tor, stehen unsere beiden Mülleimer. Sie sind praktisch, aber hässlich. Dummerweise sieht man sie, wenn man aus dem Wohnzimmerfenster schaut, man sieht sie, wenn man vom Balkon auf den Garten blickt, und man sieht sie, wenn man in die Einfahrt hineinbiegt. Seit Jahren wollen wir sie verstecken.

Was haben wir nicht Pläne entworfen, wie man sie verbergen kann! Von einem einfachen Dach zum unterstellen bis hin zu komplizierten kleinen Holzhäuschen mit eingebauter Videokamera (für die Straße, nicht für die Mülleimer) war alles dabei.

Und dann hat die Schönste Germanin zufällig eine Anzeige vom Baumarkt gesehen für eine Art Holzkäfig für zwei Mülleimer, zu einem Preis, für den wir nicht einmal das Holz für unsere primitivste Versionen hätten kaufen können. Also haben wir uns in ein ganz anderes Abenteuer gewagt: Ein Bausatz, der nicht von einem namhaften schwedischen Möbelkonzern stammt.

Zuerst musste allerdings die Stellfläche selbst gesäubert werden, wo sich das Efeu breit gemacht hatte.

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Der Aufbau selbst war zunächst nicht weiter schwer, nur umständlich wegen der großen Teile. Da keine Löcher vorgebohrt waren und die Zeichnung nicht wirklich ins Detail ging, war etwas Fantasie gefragt, was den Ablauf des Aufbaus anging.

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Wir haben uns es auch etwas leicht gemacht und einfach ignoriert, dass es ein leichtes Gefälle an dieser Stelle gibt – der Käfig wird genauso schief stehen wie die Mülltonnen selbst. Alles eine Frage des Referenzsystems.

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Schwierig wurde es erst, als die aufklappbaren Deckel und Türen an der Reihe waren. Wie hoch müssen die Scharniere gesetzt werden? Hat man daran gedacht, die Seiten nach vorne leicht nach außen zu stellen, damit die Reibung beim aufklappen nicht zu groß ist? Nein? Dann bitte die Schrauben nochmal setzen.

Hier bewährt sich das “Prototypen-Prinzip” als Vorgehensweise: Man bearbeitet nicht die einzelnen Teile parallel, was eigentlich schneller gehen würde, sondern macht eine Version und lernt dann von seinen Fehlern.

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Am Ende hat der Aufbau drei Stunden gedauert, viel mehr als erwartet, aber immer noch sehr viel weniger, als wenn man es ganz selbst gebaut hätte. Billiger war es wie gesagt immerhin. Es fehlt allerdings das tiefe Gefühl der Befriedigung, das man hat, wenn man ein Projekt ganz allein durchzieht – nur, zu viel Spaß ist bestimmt schädlich, irgendwie.

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12 von 12 im April 2014: Höchstleistungen am Samstag

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Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie recht herzlichen zu unserer Übertragung der Samstags-Olympiade. Wir hoffen auf spannende Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen.

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Das Feuer brennt, die Spiele können beginnen. Wir gehen zunächst zum klassischen Wäsche-Dreikampf, mit den Disziplinen

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Waschen,

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Trocknen

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und Bügeln.

Wir hatten Gelegenheit, die Rekordhalterin zu interviewen und diese hat uns versichert, dass die Entscheidung hier immer in der letzten Teildisziplin fällt. Zwar könne man die Teile 1 und 2 nicht außer Acht lassen, jedoch sei gerade der Schlußteil technisch besonders anspruchsvoll und zeitraubend.

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Wir kommen nun zu einer noch recht jungen Disziplin, dem modernen Vielseitigkeits-Konflikt, auch bekannt als “Kinderzimmer aufräumen”. Wegen der besonderen Anforderungen an die Willenstärke der Teilnehmer ist hier die psychologische Begleitung durch die Betreuer enorm wichtig. Der Begriff “mentales Training” könnte für diese Sportart erfunden worden sein.

Strecke

Zum Abschluss des Wettkampftages schalten wir nun zum sportlichen Höhepunkt in unser Außenstudio zum 32. Pankower Frühlingslauf.

Endspurt

Hier der Zieleinlauf unserer Frau Stevenson!

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Nach soviel Anstrengung haben wir uns ein wenig Entspannung verdient.

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Kuchen im Garten der besten Schwiegereltern der Welt.

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Nein, wir sind nicht direkt vom Kaffeetrinken zum Abendessen übergegangen, auch wenn es hier so aussieht. Aber wie es bei Ikea am Samstag aussieht, wisst ihr alle selber.

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Ein Glas zum Samstag und dabei schauen, was die anderen heute so getrieben haben.

 

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Sonntag in Berlin

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Es war vor zwei Wochen, Sonntag in Berlin und die Familie will einen Ausflug machen.

Nichts wirklich ambitioniertes, nur zum Tempelhofer Flugfeld, Kind mit Skateboard bewaffnet, wir wollen uns einfach den Wind um die Nase wehen lassen. Eigentlich pillepalle, wir wohnen quasi am S-Bahn-Ring, und müssten nach etwa 15 Minuten da sein. Aber die Bahn hat andere Pläne. Am Treptower Park heißt es, wir können nicht direkt auf den Ring, sondern müssen erst nach Süden fahren und dann wieder hoch. Auch noch kein Thema, wir steigen in den Zug Richtung Baumschulenweg, im Zug kommt noch die Durchsage, wer Richtung Westkreuz wolle, solle dort einfach in den Zug umsteigen, der auf der anderen Seite des Bahnsteigs bereitsteht. Machen wir glatt. Nur hat ein Bahnangestellter auf dem Bahnsteig etwas dagegen. In den bereitstehenden Zug solle bitte niemand einsteigen, dieser Zug würde heute nirgendwohin fahren. Alle bitte ans andere Gleis, irgendwann würde da ein Zug in unsere Richtung fahren. Also runter, rauf, warten. Die Anzeigetafel hilft nicht weiter, da stehen nur Züge in andere Richtungen. Aber eigentlich ist fast egal, was da steht, denn Züge kommen überhaupt nicht. Die angezeigten Warteminuten hüpfen vor und zurück, nix passiert, nur aus der angezeigten Signalstörung wird irgendwann ein Zugschaden, das ist alles.

Wir suchen derweil nach einer Busverbindung. Da gibt es eine in die richtige Richtung, der Bus ist nur leider gerade weg, der nächste soll erst in gut 15 Minuten kommen. Wir gehen trotzdem zur Haltestelle. Nach und nach folgen uns so ziemlich alle Wartenden. Als der Bus endlich ankommt, stehen da genug Leute für drei Busse. Und drängeln wie die Irren. Man sah dem Busfahrer das Entsetzen förmlich an, der war bestimmt auch nicht informiert. Wir beschließen spontan, dass uns das Flugfeld nicht wegläuft und machen uns mit einer anderen Buslinie auf in Richtung des heimatlichen Parks, da kann man auch skaten.

Auf dem Weg zum Bus meint dann das Kind, ob wir dann am selben Abend noch schwimmen gehen könnten, sie wolle noch für den nächsten Wettkampf üben. Wir gehen dann gar nicht mehr skaten, sondern nach Hause, sammeln in Rekordzeit Badesachen, schauen sogar noch nach, was eine Familienkarte für das nächste Hallenbad kostet, weil wir nicht unnötig Bargeld mitnehmen wollen. 11,50 Euro sagt die Webseite, in Erinnerung hatte ich 10 Euro, aber gut. Weil wir für einen Tag genug haben vom ÖPNV, nehmen wir das Auto.

An der Kasse möchte dann die Dame mit der Betonfrisur und ebensolchen Gesichtszügen 17,50 Euro von uns. “Wir sind ein freizeitorientiertes Bad.” Ach so, Freizeit ist teurer, klar. Dafür gibt es nur noch Tageskarten. Mir reichen ja zwei Stunden in dem Lärm eigentlich völlig, aber jetzt geben wir nicht auf. Also Geld holen, Karte kaufen, rein ins Vergnügen. Drinnen ist Spaßbaden. Kein Bahnenbetrieb. Ich sehe schwarz für die Trainingseinheit der Tochter. Netterweise ist dann doch eine Bahn gespannt, auf der sich natürlich dann alle die tummelten, die noch ein paar Meter geradeaus schwimmen wollten. Mein Kind kennt da nichts und setzt sich durch, sie ist sowieso schneller (*angeb*). Die pikierten Blicke prallen ausnahmsweise mal an mir ab. Hab ich bei der S-Bahn gelernt.

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12 von 12 vom März 2014

Weitere Bilder gibt es bei Caro.

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Wenn der Geldbaum Blüten treibt

OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwei Jahre ist es jetzt schon her, dass ich den Geldbaum gestutzt habe. Damals ein wild wucherndes Gestrüpp, im Familienkreise gerne auch “die Hecke” genannt, sah er nach der Aktion deutlich zierlicher aus. Das Abspecken ist ihm gut bekommen. Und über den Jahreswechsel bildeten sich sogar Knospen, die dann zu zartrosa Blüten wurden. Ich bin ja nicht abergläubig, aber wenn der Geldbaum blüht, heisst das doch bestimmt, dass die Zukunft finanzielle ganz gut aussieht oder? Wobei, wenn man beim Geld über Blüten spricht, ist man schnell im strafrechtlich relevanten Bereich. Also einfach nur schön finden.

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Der perfekte Augenblick

Wenn man ein Blog betreibt wie dieses hier, dann sieht man manchmal etwas und denkt:

“Das muss ich unbedingt ins Blog stellen!”

und fotografiert es. Das Bild kreist einem ständig im Kopf herum, aber man findet keine passende Geschichte dazu. Meistens verschwindet das Foto dann wieder in den Tiefen des Rechners.

Manchmal aber auch nicht. Manchmal nimmt man es einfach, erinnert sich daran wie wunderbar der Augenblick war und teilt es. Hier ist also mein perfekter Augenblick des Monats Februar: Ich sitze auf der Sonnenterasse einer Hütte, der Mann meines Lebens neben mir, wir genießen den Sonnenschein, den Schnee und die Ruhe. Und eine gute, leckere, bodenständige Brettljause.

Brettljause

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