12 von 12 im April 2014: Höchstleistungen am Samstag

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Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie recht herzlichen zu unserer Übertragung der Samstags-Olympiade. Wir hoffen auf spannende Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen.

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Das Feuer brennt, die Spiele können beginnen. Wir gehen zunächst zum klassischen Wäsche-Dreikampf, mit den Disziplinen

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Waschen,

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Trocknen

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und Bügeln.

Wir hatten Gelegenheit, die Rekordhalterin zu interviewen und diese hat uns versichert, dass die Entscheidung hier immer in der letzten Teildisziplin fällt. Zwar könne man die Teile 1 und 2 nicht außer Acht lassen, jedoch sei gerade der Schlußteil technisch besonders anspruchsvoll und zeitraubend.

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Wir kommen nun zu einer noch recht jungen Disziplin, dem modernen Vielseitigkeits-Konflikt, auch bekannt als “Kinderzimmer aufräumen”. Wegen der besonderen Anforderungen an die Willenstärke der Teilnehmer ist hier die psychologische Begleitung durch die Betreuer enorm wichtig. Der Begriff “mentales Training” könnte für diese Sportart erfunden worden sein.

Strecke

Zum Abschluss des Wettkampftages schalten wir nun zum sportlichen Höhepunkt in unser Außenstudio zum 32. Pankower Frühlingslauf.

Endspurt

Hier der Zieleinlauf unserer Frau Stevenson!

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Nach soviel Anstrengung haben wir uns ein wenig Entspannung verdient.

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Kuchen im Garten der besten Schwiegereltern der Welt.

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Nein, wir sind nicht direkt vom Kaffeetrinken zum Abendessen übergegangen, auch wenn es hier so aussieht. Aber wie es bei Ikea am Samstag aussieht, wisst ihr alle selber.

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Ein Glas zum Samstag und dabei schauen, was die anderen heute so getrieben haben.

 

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Sonntag in Berlin

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Es war vor zwei Wochen, Sonntag in Berlin und die Familie will einen Ausflug machen.

Nichts wirklich ambitioniertes, nur zum Tempelhofer Flugfeld, Kind mit Skateboard bewaffnet, wir wollen uns einfach den Wind um die Nase wehen lassen. Eigentlich pillepalle, wir wohnen quasi am S-Bahn-Ring, und müssten nach etwa 15 Minuten da sein. Aber die Bahn hat andere Pläne. Am Treptower Park heißt es, wir können nicht direkt auf den Ring, sondern müssen erst nach Süden fahren und dann wieder hoch. Auch noch kein Thema, wir steigen in den Zug Richtung Baumschulenweg, im Zug kommt noch die Durchsage, wer Richtung Westkreuz wolle, solle dort einfach in den Zug umsteigen, der auf der anderen Seite des Bahnsteigs bereitsteht. Machen wir glatt. Nur hat ein Bahnangestellter auf dem Bahnsteig etwas dagegen. In den bereitstehenden Zug solle bitte niemand einsteigen, dieser Zug würde heute nirgendwohin fahren. Alle bitte ans andere Gleis, irgendwann würde da ein Zug in unsere Richtung fahren. Also runter, rauf, warten. Die Anzeigetafel hilft nicht weiter, da stehen nur Züge in andere Richtungen. Aber eigentlich ist fast egal, was da steht, denn Züge kommen überhaupt nicht. Die angezeigten Warteminuten hüpfen vor und zurück, nix passiert, nur aus der angezeigten Signalstörung wird irgendwann ein Zugschaden, das ist alles.

Wir suchen derweil nach einer Busverbindung. Da gibt es eine in die richtige Richtung, der Bus ist nur leider gerade weg, der nächste soll erst in gut 15 Minuten kommen. Wir gehen trotzdem zur Haltestelle. Nach und nach folgen uns so ziemlich alle Wartenden. Als der Bus endlich ankommt, stehen da genug Leute für drei Busse. Und drängeln wie die Irren. Man sah dem Busfahrer das Entsetzen förmlich an, der war bestimmt auch nicht informiert. Wir beschließen spontan, dass uns das Flugfeld nicht wegläuft und machen uns mit einer anderen Buslinie auf in Richtung des heimatlichen Parks, da kann man auch skaten.

Auf dem Weg zum Bus meint dann das Kind, ob wir dann am selben Abend noch schwimmen gehen könnten, sie wolle noch für den nächsten Wettkampf üben. Wir gehen dann gar nicht mehr skaten, sondern nach Hause, sammeln in Rekordzeit Badesachen, schauen sogar noch nach, was eine Familienkarte für das nächste Hallenbad kostet, weil wir nicht unnötig Bargeld mitnehmen wollen. 11,50 Euro sagt die Webseite, in Erinnerung hatte ich 10 Euro, aber gut. Weil wir für einen Tag genug haben vom ÖPNV, nehmen wir das Auto.

An der Kasse möchte dann die Dame mit der Betonfrisur und ebensolchen Gesichtszügen 17,50 Euro von uns. “Wir sind ein freizeitorientiertes Bad.” Ach so, Freizeit ist teurer, klar. Dafür gibt es nur noch Tageskarten. Mir reichen ja zwei Stunden in dem Lärm eigentlich völlig, aber jetzt geben wir nicht auf. Also Geld holen, Karte kaufen, rein ins Vergnügen. Drinnen ist Spaßbaden. Kein Bahnenbetrieb. Ich sehe schwarz für die Trainingseinheit der Tochter. Netterweise ist dann doch eine Bahn gespannt, auf der sich natürlich dann alle die tummelten, die noch ein paar Meter geradeaus schwimmen wollten. Mein Kind kennt da nichts und setzt sich durch, sie ist sowieso schneller (*angeb*). Die pikierten Blicke prallen ausnahmsweise mal an mir ab. Hab ich bei der S-Bahn gelernt.

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12 von 12 vom März 2014

Weitere Bilder gibt es bei Caro.

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Wenn der Geldbaum Blüten treibt

OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwei Jahre ist es jetzt schon her, dass ich den Geldbaum gestutzt habe. Damals ein wild wucherndes Gestrüpp, im Familienkreise gerne auch “die Hecke” genannt, sah er nach der Aktion deutlich zierlicher aus. Das Abspecken ist ihm gut bekommen. Und über den Jahreswechsel bildeten sich sogar Knospen, die dann zu zartrosa Blüten wurden. Ich bin ja nicht abergläubig, aber wenn der Geldbaum blüht, heisst das doch bestimmt, dass die Zukunft finanzielle ganz gut aussieht oder? Wobei, wenn man beim Geld über Blüten spricht, ist man schnell im strafrechtlich relevanten Bereich. Also einfach nur schön finden.

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Der perfekte Augenblick

Wenn man ein Blog betreibt wie dieses hier, dann sieht man manchmal etwas und denkt:

“Das muss ich unbedingt ins Blog stellen!”

und fotografiert es. Das Bild kreist einem ständig im Kopf herum, aber man findet keine passende Geschichte dazu. Meistens verschwindet das Foto dann wieder in den Tiefen des Rechners.

Manchmal aber auch nicht. Manchmal nimmt man es einfach, erinnert sich daran wie wunderbar der Augenblick war und teilt es. Hier ist also mein perfekter Augenblick des Monats Februar: Ich sitze auf der Sonnenterasse einer Hütte, der Mann meines Lebens neben mir, wir genießen den Sonnenschein, den Schnee und die Ruhe. Und eine gute, leckere, bodenständige Brettljause.

Brettljause

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12 von 12 im Februar – Wintersonne mit Rätsel

Mittwoch ist so ein unspektakulärer Tag. Es war einfach nichts los, weder in der Stadt noch auf dem Land. Deshalb haben wir die Langeweile aufgeteilt. Wer mag, kann ja raten, wer sich wo durch den Tag gehangelt hat.

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Makronen 2.0 – Schokoladen-Macarons

OLYMPUS DIGITAL CAMERAPlätzchenmäßig ist der Februar ja eigentlich eine Unzeit. Wer jetzt mit gebackenen Kleinigkeiten punkten will, muss schon etwas anbieten, was nicht mal den Hauch ein Ähnlichkeit mit Lebkuchen und Zimtsternen aufweist. Wie wäre es mit Schokoladen-Macarons? Wer jetzt an die guten alten Kokosmakronen denkt, liegt zwar nicht komplett falsch, aber eigentlich haben die mit den derzeit so angesagten Macarons ungefähr so viel zu tun wie das Reitschulpony mit dem Derby-Sieger. Makronen sind das, was man macht, wenn beim Kochen Eiklar übrig bleibt. Das wird zu Schnee geschlagen, Kokosflocken und Puderzucker dazu und ab in den Ofen. Macarons dagegen bestehen aus zwei Baisers mit einer Creme dazwischen, kommen oft in Knallfarben daher und zieren die Auslagen der Feinkostabteilungen edler Warenhäuser. So ganz hat sich mir der Hype um die bunten Zuckerschocks nicht erschlossen. Die Exemplare, die ich probiert habe, schmeckten süß und sonst nach nicht besonders viel. Dann habe ich ein Rezept für eine Variante mit ziemlich dunkler Schokolade gefunden und festgestellt: Ja, ist doch definitiv was für mich.

Zuerst gebacken Anfang November und im Anschluss leider die Quelle des Rezepts verschusselt, ich versuche das in etwa zu rekonstruieren, was ich gemacht habe (Merke: Beim Kochen immer mitschreiben. Und Lesezeichen anlegen.)

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Man braucht für die Baisers: 125 g Puderzucker, drei Esslöffel Kakao, 165 g gemahlene Mandeln, drei Eiweiss, gut 50 g Zucker und eine Messerspitze gemahlene Vanille.

Dazu kommen für die Füllung noch 100 g dunkle Schokolade und 100 ml Sahne.

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Puderzucker und Kakao in eine Schüssel sieben, dann die Mandeln untermischen. In einer zweiten Schüssel das Eiklar mit dem Puderzucker steifschlagen. Dann die Mandelmischung erst zur Hälfte untermischen, dann den Rest mit der Vanille hinzufügen und nur so lange rühren, bis es sich gerade eben verbunden hat.

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und 24 etwa gleich große Kreise auf das Blech setzen, bei mir waren die irgendwo zwischen zwei und drei Zentimeter im Durchmesser. (Alle Rezepte, die ich jetzt beim nachlesen gefunden habe, wollen, dass man die Kreise vorher aufzeichnet. Ich bin mir sehr sicher, dass ich das nicht gemacht habe.) Dann kommt der Clou: Damit die Kreise gleichmäßig werden, und sich eventuell Luftblasen auflösen, lässt man die Bleche aus etwa 10 cm Höhe auf den Tisch fallen. Ich hab damals früh am Sonntagmorgen gebacken. Spätestens jetzt waren alle wach.

Etwa 18 Minuten backen, die Macarons sollen sich leicht fest anfühlen. Aus dem Herd nehmen, leicht abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.

Für die Füllung die Schokolade in eine Schüssel geben. Die Sahne bis kurz vorm Kochen erhitzen, über die Schokolade gießen und zwei Minuten stehen lassen. Dann durchrühren, bis die Masse glatt und abgekühlt ist.

Dann immer zwei Baisers mit etwas Füllung dazwischen zusammensetzen.

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Comfort Food – Chicken Pot Pie

Bei so einem Wetter, wie es im Moment herrscht brauche ich einmal am Tag was ordentlich wohlig Warmes. Etwas mit Kawumms dahinter. Gerne ein guter, deutscher Eintopf, es darf aber auch was aus fremden Landen sein.

Da ich alle mir bekannten Eintöpfe schon durchhatte, probierte ich die Tage was Amerikanisches aus – einen Eintopf im Kuchenteig. Und das geht so:

PotPieMan nimmt an Huhn, was man gerade bekommen kann und kocht es. Je nach Teil vom Federvieh so lange, bis es durch ist. Dann löst man ggf. das Fleisch vom Knochen, zerteilt es und legt es beiseite. Die Brühe hebt man auf. Alsdann dünstet man eine gehackte Zwiebel zusammen mit drei Stangen geschnippeltem Sellerie an. Dann werden ein bis zwei Löffel Mehl darüberstreuen und mit der Hühnerbrühe ablöschen. Zwei gewürfelte Karotten und eine Tasse gefrorene Erbsen dazugeben und alles ca 10 Minuten köcheln lassen. Danach das Ganze mit Salz, Pfeffer und etwas Selleriesalz abschmecken.

In der Köchel-Zeit fertigt man den Teig aus 230gr Butter, 250gr Mehl, 1 Tel Salz und 6-8 Tel kaltem Wasser. Zwei Drittel des Teiges werden ausgerollt und vorsichtig in eine gefettete Auflaufform gelegt. Da rein kommt das Gemüse und das Huhn. Den restlichen Teig ausrollen, die Form quasi damit zudecken und kleine Schlitze in den Deckel einstechen, damit der Dampf entweichen kann. Für 45 Minuten bei 180 Grad in den Ofen geben.

Ehrliche Meinung? Ich kann verstehen, warum soviele Amerikaner dieses Essen mit “Home” verbinden. Es schmeckt einfach ohne Schnörkel und Chi-Chi.

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